MehrWert Insights – Small Talk For Big Business

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00:00:02: Mehrwert Insights.

00:00:04: Small Talk for Big Business.

00:00:37: für Haus, Garten, Projekt und Friedhof.

00:00:41: Moin!

00:00:42: Hi!

00:00:43: Moin schön dass du da bist.

00:00:45: Freue mich sehr.

00:00:46: Ich mich erst einmal und ich habe dich ja schon eine Weile kennengelernt.

00:00:52: Wir kennen uns jetzt erstmals über unseren Salon Immerot und da haben wir schon viel über deinen Mundschritt gesprochen.

00:01:01: Genau.

00:01:02: Und jetzt würde ich aber dich ganz gerne mal unseren Zuhörer weiter vorstellen und vor allem mal so ein bisschen Deep Dive machen, was du tatsächlich anders machst als andere in deinem Segment.

00:01:16: Insbesondere da du ja einen Traditionsunternehmen hast...

00:01:21: Kann man so sagen, ja.

00:01:22: Ja

00:01:22: genau und vielleicht... Also wir haben kurz gesprochen.

00:01:25: also in vierter Generation bist du tätig.

00:01:28: das finde ich echt der Kracher und ich würde wahnsinnig gerne mal erfahren ganz kurz ein Abriss zu hören wie wer hat was ins Leben gerufen?

00:01:36: Wie hat das funktioniert?

00:01:39: Welche Marktsegmenten konnte ihr erschließen?

00:01:42: Erzähl doch mal ganz kurz, damit alle mal ein bisschen einsteigen dürfen.

00:01:45: Wichtig ist der

00:01:45: Punkt, dass du gesagt hast, kurz weil sonst würde ich jetzt den zwei Stunden Vortrag beginnen?

00:01:48: Nein!

00:01:49: Also tatsächlich wir sind dieses Jahr zweitjahre alt mit dem Gesamtunternehmen und ich überspring mal kurz zu hundert Jahre und steig einen bei meinem Urusvater, der Ninzehundneinzehn übernommen hat und einfach erhalten hat.

00:02:04: Wir reden hier von den Kriegsjahren ersten, zweiten Weltkrieg.

00:02:10: Großvater ist dann nach seiner Kriegsgefangenschaft, nach dem Zweiten Weltkrieg als erster Steinmeister rein ins Unternehmen.

00:02:17: Er hat dort die Industrialisierung mitgemacht.

00:02:22: Notgedrohenerweise aber halt auch servisiert mit Sachen von denen wir bis heute zähren.

00:02:27: Mein Vater ist dann ebenfalls als Steinmetzmeister rein und hat den Schwerpunkt des Baus halt komplett neu aufgebaut, sprich auch Städtesanierung nach den Kriegsjahren bzw.

00:02:41: auch die Rekonstruierung von historischen Gebäuden was da alles zugehörte.

00:02:48: Und ich bin dann als Meisterstaite geprüft der Steintechniker und mein Schwerpunkt kann man zusammenfassen mit den Themen des internationalen Imports.

00:03:01: Da geht es ganz klar um die Globalisierung, die da einzugehalten hat was ich hauptsächlich mitbegleitet habe.

00:03:08: und somit haben sich diese Standpunkte Beine komplett entwickelt, sind immer beibehalten worden.

00:03:15: Das heißt also wir laufen weiter mit wie wir eben schon sagten Hausgarten-Projekte Friedhof Wir haben immer noch unsere Produktionen, wir haben unser Naturstandwerk, wir nehmen immer noch eine Grabmalproduktion und wir haben eine Produktion für die Hausgartengeschichten Und wir haben den ja den Import für die Projekte.

00:03:36: Wobei wird dann natürlich das Werk auch nutzen können.

00:03:38: aber das gehört dann halt alles so in ein großes Konglomerat.

00:03:43: Okay, stark!

00:03:45: Zweihundert Jahre meiner Güte... Also Naturstein ist ja das Thema.

00:03:52: und wo findet jetzt überall Naturstein statt?

00:03:56: Ihr habt ja also ihr macht was für einen öffentlichen Raum genauso wie eben im Privatsegment.

00:04:03: Ich kann mir das ja vorstellen, also ich liebe ja bestimmte Natursteine.

00:04:08: wie hochglanzpuliert, wie das in der Küche von mir aus aussehen kann.

00:04:12: Ich könnte ja jeden Tag wie so ein neues Kleid aus dem Schrank meine Küchenplätze ändern!

00:04:17: Super Idee, setz du dir sofort um!

00:04:24: Wie findet das jetzt statt im öffentlichen Raum?

00:04:27: Was sind das für Arbeiten, wo findet man da die Natursteinprodukte wieder, die ihr für die er tätig seid.

00:04:34: Also, wir haben ja Naturschein tatsächlich viel mehr um uns herum als wir immer waren.

00:04:38: Es rennt nicht jeder so rum wie ich mit dem Kopf nach unten oder auf der Suche nach Naturstein sondern... Achso?

00:04:44: Ich dachte auf Handy!

00:04:46: Tatsächlich mache auch viel.

00:04:48: aber auf der anderen Seite suche ich dann, gucke ich mir die Natursteine an, bestimmen sie denn im Kopf ganz kurz?

00:04:52: Ja, da kommt er ja daher.

00:04:53: und ach guck mal hier haben Sie das liegen.

00:04:56: Das ist halt eine Berufskrankheit, dass es jetzt jemand in der Pflege arbeitet, der sofort guckt hat den richtigen Rollstuhl oder wie auch immer, das ist also bei mir was liegt davon Steil.

00:05:06: Und dass es halt im privaten Bereich ist, dass vielmehr den Leuten eigentlich bewusst weil man meistens das mitgestaltet hat ob's der Eingang ist oder die Küchenarbeitsplatte, die Terrasse oder das Badezimmer oder was auch immer und im öffentlichen Raum wird es als normal wahrgenommen.

00:05:24: Da kommt diese Nachricht der Wertigkeit ist eher viel mehr unterschwellig.

00:05:28: Das heißt also, ach guck mal die haben hier keinen Beton liegen sondern die haben wir in Naturstein liegen.

00:05:31: das denkt sich halt keiner.

00:05:33: aber es ist eine Wahrnehmung die einfach da ist und viele auch nutzen im Marketing oder Brandmarketing Nutzen.

00:05:39: wenn man sich mal jetzt die ganzen Top-Marken angucken das fährt mir tatsächlich immer wieder auf wenn ich international unterwegs bin auf den Flughäfen.

00:05:48: das hat wirklich alles was dran nahm hat sich irgendwo mit Naturstein schmückt um halt unterschwällig.

00:05:53: Markenbotschaft der Wertigkeit hat mir damit zugeben.

00:05:56: Und das ist halt genau das, also wir haben Naturstein einmal da wo Wertigkeit gewünscht ist.

00:06:03: Das heißt also sei es an Fassaden, sei es in Verkaufsräumen, sei im Präsentationsräum oder wir haben Naturschein da wo Wertigkeit notwendig ist und eventuell auch die Möglichkeit Bestand gegenüber dem Beton halt etwas nachhaltiger zu arbeiten.

00:06:25: Also dass man sagt, ich nehme keine Betonfläche sondern ich bezahle vielleicht ein Euro mehr weil es halt tatsächlich möglich ist.

00:06:30: also man kann auch mit kleinen Geld dann mit Naturschein arbeiten.

00:06:33: und mache den Parkplatz nicht aus Beton sondern mach ihn halt aus Naturstein.

00:06:37: oder ich mache halt die Sitzstufen im Park aus Natursteinen.

00:06:41: oder was wir halt auch sehr viel gemacht haben sind die Promenadengestaltungen kennen wir sie alle gerade unattraktiv und aus Beton.

00:06:51: Die sind dann nachher im Zuge der ganzen Sanierungsmaßnahmen der Deichsicherheit oder beziehungsweise der Wasserschutz-Sicherheiten, die halt alle gestaltet wurden als touristisch attraktiv.

00:07:06: wieder unterschwellig vermittelt die Wertigkeit allerdings dann halt nicht mit den hochwertigsten, teuersten Natursteilen sondern halt mit preiswärteren.

00:07:14: Die allerdings auch immer noch gute technische Eigenschaften haben dass man sie dort einsetzen

00:07:18: kann.

00:07:19: Woran merke ich das als Mensch?

00:07:21: Wenn ich mich auf einer Betonfläche bewege sagen wir mal mit den Füßen oder drauf sitze auf so ner Bank oder in so ner Parklandschaft versus eines Naturstein angelegten Bereichs Woran merke ich, dass es ist haptisch?

00:07:38: Ist das gefühlsmäßig oder ist es irgendwie... Es

00:07:41: ist eine erste Linie unterschwellig.

00:07:42: Weil wir setzen uns nie hin und setzen uns mit dieser Frage auseinander.

00:07:45: Das macht einfach keiner.

00:07:47: Es sei dann erarbeitet wie ich in der Innovation der Naturstein.

00:07:52: Aber es ist halt wahrnehmbar!

00:07:53: Ich habe beim Beton kann ich keine wirkliche Wertigkeit unterschwellig transportieren, weil ich habe keine Natürlichkeit drin.

00:08:01: Ich habe keine Struktur drin!

00:08:02: Ich habe, hast du eben auch gesagt, keine Haptik drin.

00:08:05: Das heißt also, ich kann mit diesen kleinen Assessoires jetzt mal arbeiten und kann damit so was Schönes oder solche unterschwelligen Gestaltungselemente einfach mit reinbringen.

00:08:18: Dass ich halt wirklich... Ja, ich setze mich hin und merke halt das ist halt nicht der Beton, den ich sonst kenne oder den ich erwartet habe.

00:08:26: Hoch da ist ja eine Struktur drin.

00:08:28: Ich hab eine Trittsicherheit drin, ich hab mir jetzt eine gewisse Rauchigkeit drin und guck vielleicht doch noch mal hin und sehe... Ah!

00:08:33: Guck mal hier, da läuft nochmal einer Ader lang das wird ja wohl Natur sein.

00:08:38: Und schon habe ich ne ganz andere Wahrnehmung.

00:08:39: Das ist halt wie mit einem Stück Holz oder dass ich halt

00:08:43: ja

00:08:44: vielleicht auch durch ein Park gehe und auf einmal die Eiche ganz besonders wahrnehme und sage oh guck mal wie schön und das natürlich empfinde und als natürliche Haufenthaltsqualität Man merkt das schon.

00:08:56: Und gestalterisch ist ja auch eine Menge mehr drin, ne?

00:08:58: Also in Naturstein, sagen wir mal ich kann daraus Fliesen hauen die auch natürlich aussehen.

00:09:05: Ich kann aber auch gerade Flächen legen.

00:09:07: Ich kann das ganz anders zerstückeln.

00:09:09: während Beton kann ich immer nur ausgießen im großen Platten und habe immer eine Gradlinigkeit da drinnen.

00:09:15: Ja es gibt tatsächlich Möglichkeiten wo man nochmal ran kann Aber das hat dann wieder andere andere Herausforderungen beim Beton.

00:09:24: Aber gehen wir kurz darauf zurück, ja genau das ist richtig.

00:09:27: also ich kann natürlich das alles auch bedienen.

00:09:29: Ich habe aber wirklich andere Gestaltungsmöglichkeiten.

00:09:32: Wir haben jetzt gerade eine Sitzgelegenheit gemacht auf einer Promenade wieder wo wir geschwungene organische Sitzeinheiten aus massiven Natursteinen geformt haben und was ganz anderes als wenn man da einfach einfache Anführungsstrichen nur im Beton groß genommen hätte.

00:09:51: Ja, kann ich mir genau vorstellen.

00:09:53: Und der Gesundheitsaspekt?

00:09:55: Gibt es da irgendwie ein gesteigertes Aspekt für den Menschen, wenn wir mit Natursteine uns umgeben versus Beton?

00:10:00: Gilt's das Studien oder so etwas

00:10:05: in der Form...?

00:10:05: Also es gab mal tatsächlich Studien... Da ging es ein bisschen um Radioaktivität.

00:10:10: Das ist ja dass das immer wieder einmal aufploppt

00:10:13: Das war mir

00:10:13: noch nicht bewusst.

00:10:14: Ja, das ist aber auch tatsächlich mehr eine Zeitungsente weil sich dann nachher in den herausgestellt hat dass sicherlich alles zersetzt.

00:10:23: also wenn ich mir jetzt einen Galga-Zehler hier irgendwie ans River erhalten würde dann wird er auch nicht ans Pippen kriegen weil natürlich auch mein Sacco sich irgendwann mal zersetzt und wir haben dann auch Studien mit begleitet bei uns im Natursteinwerk um dort mal wirklich Fakten zu schaffen mit der TH Lübeck Und der war dann ganz enttäuscht, weil der Beton dann halt, der da verlegt war, mehr Radioaktivität dargestellt hat als der Naturstein, den wir da prüfen wollten.

00:10:50: Somit war das Ergebnis schon mal nicht so wie erwartet oder durch diese Mitteilung prognostiziert.

00:10:57: also war genau das Gegenteil und damit ist das Thema dann auch wieder veräppt.

00:11:01: Ich kann es ansonsten tatsächlich nicht anders sagen.

00:11:03: Also letztendlich war das irrelevant.

00:11:07: in jeglicher Hinsicht wurde auch wieder aufgehoben.

00:11:09: Was ich sagen kann, ist es gibt andere Produkte die wesentlich problematischer sind.

00:11:15: Also wenn wir mal von Beton ganz kurz weggehen, wir haben ja andere Sachen wie Feinsteinzeug, Keramiken, Quarzkompositmaterialien und es gibt Australien hat zum Beispiel ein Verbot für Quarztkomposite gemacht woraufhin die Industrie tatsächlich jetzt silikatfreie Quarz Kompositen hergestellt hat.

00:11:32: also das widerspricht sich gerade so ein bisschen weil Silikat um Quarz ist ja da dasselbe, aber sie vermarken es halt so.

00:11:39: Was allerdings auch dann wieder besser ist also sehe da es gibt ein Verbot und man findet wieder einen Weg ist doch wieder besser zu machen.

00:11:44: also Hut ab dafür für die Industrie finde ich wieder klasse.

00:11:47: trotzdem ist das eine Sache wo man sagt warum brauche ich das?

00:11:52: Muss sich das haben muss ich den Naturstand den ich habe kopieren und unnötig.

00:11:58: und jetzt komme ich von der Gesundheit weg in den Aspekt von Nachhaltigkeit und CO-Zweibilanzen.

00:12:05: Ich verbrauche unnötig viel Primärenergie, um ein Produkt nachzuahmen, das ohne Primär-Energie von der Natur hergestellt wurde.

00:12:15: Verbindere ist dann auch noch mit Produkten die gesundheitlich bedenklich sein könnten und schaffe nachweislich Sondermüll.

00:12:23: Das heißt also jede Keramikfliese, die ich verbauere darf ich später nicht einfach so entsorgen.

00:12:30: Sie muss sondermehmäßig behandelt werden geschweige denn, wenn ich irgendwo in Quarzkomposite reingebe.

00:12:35: Da rede ich dann nachher von Klebstoffen und so weiter was da alles so drin ist also Epoxythase

00:12:40: etc.,

00:12:42: die ich überhaupt nicht wieder in den Kreislauf bringen darf, die zu hundert Prozent Sondermüll daher sind.

00:12:47: Und das sind dann halt eher so Faktoren.

00:12:49: wo ich mich dann frage muss ich darüber nachdenken ob Beton der ja auch tatsächlich ein Naturstein ist?

00:12:56: Wir reden bei Beton von Zementen Und die Sachen werden aus Kalksteinen hergestellt.

00:13:03: Das heißt, ich nehme ein Kalkstein mache ihn klein und brenne ihn mit Primärenergie um danach Beton zu haben den ich dann wieder aushärten lassen muss um das herzustellen was ich mit Naturschein schon habe.

00:13:15: So!

00:13:16: Das ist ein Faktor.

00:13:18: oder ich mach das Ganze halt noch eine Nummer mehr und bringe das ganze noch auf die Ebene dass sich halt Kunstharze mit reinbringe um damit etwas herzusteln was gesundheitsschädlich ist.

00:13:29: fange ich halt an und da können wir jetzt zwei Stunden

00:13:33: drüber.

00:13:35: Okay, das heißt also wenn wir da schon sind dann müsste ja die Erklärung eigentlich heißen... ... warum nicht Naturstein direkt selber verwenden.

00:13:45: Und dazu muss es ja irgendwie eine logische Erklärung geben, also

00:13:48: A.)

00:13:48: Es ist zu teuer, es ist schwierig abzubauen,... ... es erzeugt Nebeneffekte die dann gesundheitsbedenklich sind... ... worüber wahrscheinlich keiner wirklich Interesse erhegen würde.

00:14:04: Oder es gibt halt die Möglichkeit dass die... Großindustrie einfach Interesse hat, ein Produkt auf den Markt zu bringen

00:14:09: mit dem man Geld verdienen kann.

00:14:10: Genau und muss die Maschinen auch ausgelastet werden?

00:14:12: Das ist der Hauptpunkt.

00:14:15: So wie viel Vorkommen haben wir so?

00:14:20: Haben wir genügend Naturstein in Deutschland um sämtliche öffentliche Räume damit abzudecken?

00:14:27: Wir haben weltweit genug Naturständen, um sämtliche Räume dann abzudecken.

00:14:30: Rein theoretisch!

00:14:32: Wenn wir allein nur auf Deutschland blicken würden und den Bedarf, den wir haben an hartem Material, also Beton, Karamik

00:14:42: etc.,

00:14:43: und wir würden das Ganze irgendwie jetzt drehen wollen, dann würden wir gnadenlos untergehen.

00:14:49: Wir hatten die Situation tatsächlich.

00:14:51: am Anfang des Ukraine-Kriegs Im Hafen von Odessa ein Schiff festgesetzt wurde, dass Mineralien an Bord hatte für eine Million Quadratmeter karamische Fliesen.

00:15:05: Für die europäische Produktion und das heißt Europa konnte keine Fliesen produzieren.

00:15:12: Die anderen karamischen Produktionsländer hatten in dem Moment noch kein Interesse und auch keine Vertriebswege tatsächlich um das nach Europa zu erhöhen.

00:15:22: Es gab natürlich, es gab aus Asien oder der Türkei in dem Fall auch Keramiken die zu uns gekommen sind.

00:15:28: aber man konnte nicht einfach nur erhöhen und wir haben einen ganz deutlichen Anstieg an Nachfrage von Naturschein gehabt und wir sind sofort an unsere Grenzen gestoßen weil wir darauf gar nicht eingerichtet

00:15:37: sind.

00:15:38: Das heißt also wenn so etwas kommen würde...

00:15:39: Okay das war eine Krisengeschichte jetzt?

00:15:41: Ja,

00:15:41: aber es würde nicht funktionieren.

00:15:42: Wir hätten weder die Mitarbeiter dafür noch die Maschinen um so ein Bedarf zu decken.

00:15:48: vom Vorkommen her würden wir es bestimmt haben.

00:15:52: Voraus geht es dessen, dass auch alle mitspielen beispielsweise das wird zum Beispiel in unserem größten Abbaugebiet im Altmütthalle im Juratal um unsere Abbaumöglichkeiten bangen.

00:16:06: warum?

00:16:07: weil der BUND z.B.

00:16:09: sagt naja ihr macht ja die Landschaft kaputt was aus meiner Sicht eine totale Fehleinschätzung ist wenn wir in unsere Monokulturen eingreifen, um Abbau zu machen und danach die Steinbrüche rekultivieren.

00:16:25: Und es ist ja nicht so dass wir das kaputtmachen sondern wir entnehmen ja nur was.

00:16:29: Dass die Biodiversität an diesen Orten viel viel größer ist als wenn wir halt ganz normal unsere Landstriche da lassen mit unseren Monokultur, die wir da halt angebaut haben oder hingestellt haben wie irgendwelche Wälderknecks etc... Und im Umkehrschluss muss man dann auch noch dazu sagen, natürlich bauen wir da ab und das sieht auch in dem Moment bestimmt nicht schön aus.

00:16:48: Aber wir bauen ab hauptsächlich für die Betonindustrie.

00:16:51: Das heißt also, wir nehmen den Kalkstein um ihn klein zu machen, um ihn neu zu brennen, um ihm daraus Beton zu machen.

00:16:58: Und selbst wenn wir das nicht machen würden, brauchen mit dem Beton ja trotzdem... Dann sagt nämlich zum Beispiel so ein Verein, dann holt ihr die Sachen doch bitte woanders her.

00:17:09: Was bedeutet das?

00:17:10: Wir holen die Sachen aus dem europäischen Ausland und haben zusätzlich auch noch Fahrtwege, wo wir dann einen ganz viel schlechteren CO-Zweiabdruck haben.

00:17:17: Also die Sachen werden immer nicht so ganz zu Ende gedacht.

00:17:20: aber wir würden tatsächlich um auf deine Frage zurückzukommen hätten wie die Möglichkeit nicht dass aus Deutschland alleine zu machen.

00:17:27: Wir haben die Möglichkeit viel mehr mit Naturschein zu arbeiten.

00:17:30: allerdings müssen wir dafür den Welthandel mit dem Betracht

00:17:33: ziehen.

00:17:34: Und der Welthandel ist vor allem in China

00:17:39: Asien an sich.

00:17:40: Genau, also ich will gar nicht mal sagen dass es ausschließlich nur China ist.

00:17:43: ja es ist sehr viel China und ich arbeite viel oder dreißig Jahren mit China und mit Asien.

00:17:50: aber tatsächlich würde ich auch einige Länder Asiens noch mit dazu zählen auch vom Nahen Osten und dann gibt's große Abbauregionen in Südamerika.

00:17:59: das sind so die Bereiche mit denen man dann tatsächlich arbeiten müsste und das könnte man auch noch weiter klassifizieren.

00:18:05: Und lass uns da mal kurz näher einsteigen.

00:18:07: Also du sagst das ja von Importgeschäft, das wird dann auch zum Teil mit aus China sein.

00:18:17: Welche ich sage mal wir haben jetzt eine sehr hohe Polarisierung gerade in diesem Thema?

00:18:23: Also China versus Europa versus USA.

00:18:29: Wobei... Ja, gut.

00:18:32: Will ich das nicht weiter vertiefen?

00:18:33: Ich würde wahnsinnig interessieren wenn du sagst und du bist keine Ausnahme mit deinen dreißig Jahren Erfahrung im China Geschäft Welche positiven Erfahrungen hast Du gesammelt die für dich als Unternehmer hier in Deutschland gelten Und wo du denkst dass der Einfluss insgesamt auch positiv wieder zurückkommt von China auf uns?

00:19:02: Tatsächlich ist das etwas, was mich sehr bewegt.

00:19:05: Weil ich dann natürlich eine ganz starke Kontroverse habe.

00:19:09: Ich hab in China gelebt.

00:19:11: Ich habe zwei Jahre im Endeffekt alles aufgebaut von dem, was ich heute dort nutze weiterhin und kenne China noch fast ohne Autos Echt?

00:19:27: Ja, da gab es vielleicht zehn Autos auf hundert Einbrunnen.

00:19:31: Heute hat jeder einen Zweitwagen so ungefähr... Also ich kenne das Ding wirklich noch wo die nachts gefahren sind und wir haben das Licht ausgelassen weil sie Benzins sparen wollten ja und dann haben Sie immer alle zehn Sekunden das fertig angemacht.

00:19:44: Also Auto also ganz neu und auch nicht so ganz verstanden Und habe dieses Land halt.

00:19:54: Ich bin jetzt aktuell gerade wieder zurück.

00:19:57: Ich war gerade in Asien, zwanzig Städte, zwölf Flüge drei Länder und habe dort mein Netzwerk besucht, habe meine Produktionenbesuche immer noch Qualitätskontrollen gemacht selbstverständlich, habe neue Möglichkeiten gesucht und gefunden, habe Austausch gemacht, habe eine Messe besucht

00:20:16: usw.,

00:20:17: also das gehört immer noch dazu.

00:20:18: man muss vor Ort präsent sein, man muss sich damit auseinandersetzen wollen.

00:20:23: Einfach mal sagen ich kaufe jetzt in China ein das kann man vielleicht bei Timo machen aber das kommt ganz schlecht wenn man das irgendwie containerweise für seinen Business machen möchte.

00:20:34: und es ist wirklich das Problem dass wir sind hier in Europa und ich sage das jetzt mal wirklich sehr plakativ und auch provokativ.

00:20:44: Wir sitzen auf unserem hohen Ross und das habe ich vor dreißig Jahren schon gesagt Und sind der Meinung, wir sind allwissend und wissen was für alle gut ist.

00:20:52: Und wissen wie alles zu laufen hat.

00:20:54: Genauso bin ich damals nach China gegangen... ...und habe halt einen Kulturschock hochziehen gehabt und musste damit erst mal irgendwo auch klarkommen weil da ging es auch um, wie gehen Menschen miteinander um?

00:21:05: Was bedeutet sich das Gesicht waren...?

00:21:08: Was bedeutet es in Armut zu leben..?

00:21:11: Was bedeutet die Entwicklung von Arbeitssicherheit

00:21:15: etc.?

00:21:16: Das war vor dreißig Jahren alles schlimm.

00:21:18: Dass es heute bei uns nicht besser geworden und China hat uns überholt, um das mal kurz vorweg zu greifen.

00:21:26: Das heißt also ich komme im Endeffekt immer wieder zurück und habe immer mehr so eine Grauzone.

00:21:33: Das ist also nicht mehr so wie wir aus Europa nach Asien oder sonst vorhin gucken und sagen dass es schwarz und weiß sondern ich komm wieder und denke immer.

00:21:42: das ist ganz schön grau.

00:21:45: Das ist nicht alles falsch und wir reduzieren immer so stark auf einzelne Sachen.

00:21:50: Und ja, wir müssen auf einzelnen Sachen auch aufmerksam machen!

00:21:53: Ich bin da voll dafür dass man guckt wo sind die Schwachen, denen man helfen muss?

00:21:57: Wo sollte man mal drauf ein Finger in eine Wunde legen und sagen Mensch das könntet ihr an der Stelle vielleicht mal besser machen und bei uns alles abgucken ist auch doof.

00:22:06: aber dann muss man den Chinesen aber auch umgekehrt mal verstehen.

00:22:09: Der Chinese für den ist es ein Kompliment wenn er abguckt.

00:22:14: Ja, das ist ein Lernkultur.

00:22:15: Das ist ganz anders bei denen die sagen hey danke du hast bei mir abgeguckt ja und wir sagen ey was guckst du bei mir ab?

00:22:21: Das finde ich überhaupt nicht lustig.

00:22:24: so.

00:22:24: naja gut sehr viel Geld damit geflossen mit dem Abgucken das haben die haben die europäer allen voran die deutschen ... zu ihrem eigenen Vorteil sehr stark genutzt.

00:22:34: Natürlich, genutst und auch... Genutzen

00:22:36: Sie auch heute noch bis

00:22:37: jetzt?

00:22:37: Eben!

00:22:38: Und das ist also... ...und dann im Umkehrschluss sich hinstellen und schimpfen funktioniert halt irgendwie nicht,

00:22:42: ne?!

00:22:43: So, nein, wir werden ja immer wieder auch gefragt,... ..."Ja was ist denn mit der

00:22:48: Kinderarbeit?".

00:22:50: Ich habe dort ein Kindarbeiten sehen.

00:22:52: Nach der Schule, es war vierzehn Jahre alt, hat er einen Nebenjob.

00:22:57: Was soll ich denn dazu sagen?

00:22:59: Natürlich gibt es das bestimmt irgendwo.... Ja, also ich weiß es auch.

00:23:02: Was heißt das?

00:23:04: Ich weiß es.

00:23:04: Ich habe es auch nur gelesen.

00:23:07: Kohlebau im Grenzgewicht zum Mongolei und dann ist es irgendeine Minderheit die da ausgenutzt wird.

00:23:13: Katastrophe ist schlimm.

00:23:15: Da muss auch jemand was tun.

00:23:16: Das kann aber nicht ändern.

00:23:17: Es muss politisch geklärt werden.

00:23:19: Aber ich kann mich nicht hinstellen und sagen wir haben überall Kinderarbeit.

00:23:22: Wir haben dort in den Steinbrüchen keine Kinderarbeit, der hat einen Nebenjob gehabt wie jeder andere auch.

00:23:26: Man musste halt in diesem Werk aufräumen und sauber machen Und dann ist das halt so.

00:23:33: Wenn da ein Sechzehn-Jähriger steht, ja der steht bei mir im Werk auch.

00:23:36: Der fängt an seiner Ausbildung angefangen.

00:23:38: Der ist mit der Schule fertig.

00:23:39: So nein es sind keine Kinder aber das sind Sechziehnjährige.

00:23:42: Jetzt muss man fairerweise sagen die Chinesen sehen wenn sie jung sind tatsächlich sehr jung aus.

00:23:46: also ich habe zweimal auch nachgefragt... Die

00:23:48: sehen auch wenn Sie alt sind jung aus

00:23:50: und das ist ganz spannend.

00:23:51: und wenn sich dann nämlich noch älter werden dann sehen sie auf einmal ganz schnell ganz alt aus.

00:23:55: Da fehlt immer so einen Zwischenstück.

00:23:59: Und deswegen auch Thema Arbeitsschutz.

00:24:04: Ganz ehrlich, ich kenne in Europa Situationen wo der Arbeitsschluss schlimmer ist als in jedem Werk in China oder Steinbrüche.

00:24:16: Früher bin ich... Ich bin es gewohnt.

00:24:17: Ich habe jetzt hundertfünfzig Steinbräuche in meinem Leben bisher gesehen und bin es bewohnt in Steinbröche reinzugehen an die Abbaukante zu gehen mit dem Bruchmeister dort zu reden in der Nähe von Sprengung zu sein, gibt es heute fast gar nicht mehr.

00:24:33: Das bin ich gewohnt!

00:24:35: In China heißt es bitte erst mal eine Wernweste anziehen und ein Helm aufsetzen.

00:24:40: Da vorne ist das Fernglas, kannst du dir vom Weiten angucken?

00:24:43: Wo ich dann sage so wir reden über Arbeitssicherheit natürlich und jetzt können wir wieder zurück.

00:24:49: Natürlich gibt es Firmen wo die Arbeitssicherung halt nicht so groß geschrieben ist.

00:24:54: oder Wir schimpfen immer über die Flip Flops, die sie dann da tragen.

00:24:58: Die Sicherheitsflip Flops.

00:25:01: Aber das ist eine Kulturfrage!

00:25:03: Die haben dort neununddreißig Grad im Schatten.

00:25:06: Die Firma ist komplett offen und hat nur einen Schattendach.

00:25:09: Hatten Parkventilatoren... Wenn wir hier neun und dreißig grad hätten, hätten das genauso gemacht.

00:25:16: Wer hat denn da Lust diese Schuhe zu tragen?

00:25:18: Und warum bin ich Europäer in der Situation den Vorschreiben zu müssen, dass Sie diese Schuh

00:25:23: tragen

00:25:23: müssen?!

00:25:24: Ich habe Schuhe mitgebracht, ich hab meinen Leuten damals Schuhen mitgebracht.

00:25:27: Die haben die auch immer getragen.

00:25:29: Wenn du da warst?

00:25:29: Nee!

00:25:30: Sonntags wenn sie nicht arbeiten mussten weil sie die nicht schmutzig machen wollten und weil diese so unbequem waren.

00:25:35: Dann stehst du dann denkst du ja hat er recht.

00:25:38: Und wer bin ich dass ich ihm das jetzt irgendwie vorgeben muss?

00:25:42: also man steht deswegen... Man muss sich halt dieses irgendwo mal abgewöhnen halt dieses alles immer nur schwarz und weiß zu sehen sondern da gibt es halt.

00:25:51: Es sind Kulturen, die dort gewachsen sind und dann bin ich nicht derjenige, der den sagen muss du musst andere Schuhe anziehen.

00:25:59: Da hast du schon ganz viele Themen aufgebracht.

00:26:02: Der größte Vorwurf ist ja der, den du auch vorhin kurz genannt hattest, der Plagiatsvorwurf.

00:26:07: so und natürlich das finde ich ganz interessant dass du sagst also die Lernkultur ist da eben eine die des Abguckens ... dort, also von der Kultur her die ich in diesen das auch als ... ... Kompliment auffassen.

00:26:25: Interessanter Beitrag.

00:26:26: an der Stelle muss ich sagen... ... das war mir selber noch nicht klar dass das daher gespeist ist.

00:26:33: Genau!

00:26:35: Das werde ich mir nochmal weiter vertiefend ansehen und das ein bisschen recherchieren?

00:26:39: Dazu eine Sache, die ich heute gerade gehört habe.

00:26:42: Heute hat die weltgrößte Automäße im Beijing eröffnet Und der Chef von VW China hat gesagt, ja wir haben den E-Mobilitätspart völlig verschlafen und hat gesagt wenn der Chineser uns das nicht vorgemacht hätte wie es möglich ist dann hätten wir das was wir heute hier präsentieren nie erreicht.

00:27:08: Das heißt also es ist genau das was nämlich dann passiert.

00:27:11: die guten Sachen werden abgeguckt ebenfalls umgesetzt und weiterentwickelt.

00:27:18: Und jetzt kommt doch aber genau das, was passieren muss... Jetzt

00:27:20: gibt es noch eine Kopplung!

00:27:21: Es ist die Marktwirtschaft, die sich dann da entwickelt?

00:27:23: Genau das ist der Punkt, den ich eben auch sagen wollte.

00:27:26: Ach siehst du, komm mal!

00:27:28: Ja genau also das ist letzten Endes genau der Punkt.

00:27:32: wir sitzen alle schließlich in derselben Leistungsgesellschaft und ja das gehört mit dazu.

00:27:39: Das ist Struggle for Survive ... am Ende des Tages.

00:27:43: Ich mache doch hier eigentlich nichts anderes?

00:27:45: Wir machen nichts anderes natürlich und...

00:27:48: ich gucke doch auf, was mein Nachbar macht und was er gut macht.

00:27:50: Ja und zusätzlich ist es auch so das wir als Europäer auch gelernt haben über all die Jahre vor allem in den letzten zehn Jahren verstärkt durch die Technologisierung und Digitalisierung dass das was zählt ist Wissen aufzunehmen und wieder abzugeben, also Wissen zu teilen.

00:28:15: Und genau das ist das was die Europäer eigentlich gemacht haben und jetzt trotzdem so entteilen zumindest doch etwas wütend sind kann man ja schon fast sagen.

00:28:31: Lass sie das machen!

00:28:32: Dabei ist es eigentlich ein ganz ganz hohes Gut.

00:28:36: natürlich verstehe ich auch dass ... dass man aus allem ein Geschäft machen kann und auch soll.

00:28:43: Warum nicht?

00:28:45: Wenn der Europäer, sag ich jetzt mal bewusst der Europär und nicht der Deutsche, das betrifft ja... Richtig!

00:28:51: Ganz so eine Gesamtumbranche.

00:28:55: Wenn er clever ist dann kann er ja auch aus dieser Wissensvermittlung noch ein Geschäft schlagen.

00:29:02: Also es geht ja nicht nur darum die Dinge vor Ort aufzubauen sondern da gibt's ja noch weiterentwicklungsmodelle ... andere Geschäftsmodelle, die man bisher vielleicht noch nicht gedacht hat.

00:29:12: Die

00:29:12: Zänzen ist ja das Ding per See!

00:29:14: Aber etwas was ich halt nie verstanden habe... Wir sind so ein Rohstoff schwaches Land.

00:29:21: Das einzige was wir haben ist eigentlich...

00:29:24: Wow!

00:29:25: Ja es ist der Faktor Mensch in jeglicher Hinsicht.

00:29:29: Es ist die Volkswirtschaft an sich, es ist das Know-how und es ist die Entwicklung.

00:29:33: Und wo investieren wir am wenigsten?

00:29:35: Wir investieren am wenigsten in das ganze Thema Schulsystem etc.

00:29:39: Und ich verstehe es einfach nicht, dass ist die einzige Ressource, die wir haben und ich bin nur ein Steinmetz der aus irgendeinem Grund auf einmal voll in die Weltwirtschaft reingekommen ist und Vergleiche ziehen können.

00:29:52: aber wenn ich das verstehe dann muss das doch eigentlich jeder andere doch auch verstehen.

00:29:58: Da möchte ich jetzt noch mal den Bogen wieder zu deinem Traditionsgeschäft schließen.

00:30:01: du sagst Du bist nur ein Steinenmetz Du hast das Wissen von vier Generationen enttoss also.

00:30:10: Ich habe bestimmt für meinen Part.

00:30:17: Wir hatten zwar schon kurz einmal im Vorgespräch, ihr seid eine sehr starke Familie.

00:30:23: Das überhaupt dieses Wissen weitergetragen wurde und es trägt sich ja nicht nur der Wohlstand weiter, der dann aufgebaut wurde weil der Wollstand kann ja auch genauso gut in der nächsten Generation wieder zerstört werden.

00:30:37: Absolut!

00:30:38: Es tragen sich die Werte dahinter weiter – die Haltung, die Integrität und diese Kraft und der Mut das sind doch ... immer wieder vorangetrieben haben, auch in der Zusammenhalt.

00:30:49: Und immer die Rückversicherung.

00:30:52: Hätte ich mir vor einigen Jahren dezent dazu zurückgemeldet und würde heute aber längst sagen da hast du vollkommen recht?

00:30:57: Ja.

00:30:58: Danke!

00:31:01: Weil es tatsächlich so ist.

00:31:02: also wie gesagt vor einig jahren hätte ich wahrscheinlich gesagt oh das ist ja nett dass du was sagst... Aber nein es ist einfach so, das stimmt.

00:31:10: Wir reden hier wirklich von Zusammenhalt, von Werten.

00:31:13: Von einer Art und Weise wie Familie miteinander umgehen kann.

00:31:18: Und das war bestimmt nicht alles nur Gold was da glänzt.

00:31:21: Logisch nicht!

00:31:23: Wo

00:31:23: ist es schon?

00:31:25: Diese Mikroeinheiten... Also der kleinste Einheit des Staates ist die Familie.

00:31:32: Und diese Mikroeinheiten, die habt ihr jetzt über vier Generationen schon das Wissen weiterentwickelt und weiter getragen.

00:31:40: Jeder von euch hat eine Schippe irgendwie, nämlich seine eigene oben draufgepackt noch zudem.

00:31:46: Ihr seid ja da nicht stehen geblieben.

00:31:47: Genau!

00:31:48: Das heißt also... Da hast du oder habt ihr als Familie so viel mehr geleistet, als andere.

00:31:57: das den vielleicht die Möglichkeit gegeben ist.

00:32:02: Er ist irgendwo eine Stärke da drin dass sich durchzieht wie ein rotes Band bei euch.

00:32:07: und wenn man das jetzt mal hoch skaliert auf was möglich wäre Wenn es mehr von den Wolfen gibt, dann macht sich doch da und das ist ja jetzt kein neues Wissen was wir hier gerade besprechen oder keine neue Erkenntnis in dem Sinne aber es macht sich so schön daran fest.

00:32:38: Das wäre doch ein fantastischer Hebel insgesamt Wissen weiter zu transportieren und größeres entstehen zu lassen, so.

00:32:47: Und natürlich mit dem was neu dazu hinzukommt selbstverständlich.

00:32:52: Ich glaube auch dass eine Rückhalt in der Familie zu haben ist sowieso ein unterschätzter Wert insgesamt.

00:33:01: Gut sag mir noch einmal abschließend zum Thema Naturstein Wolf mit den verschiedenen Standbeinen, die du aufgebaut oder die ihr aufgebaut habt.

00:33:15: Wie hast du dich... wie hast du es geschafft und deine Familie zuvor auch so weit zu kommen?

00:33:26: Auf Basis jetzt der Familie

00:33:27: usw.,

00:33:28: das ist klar, dass eine jeder hat ne Schippe draufgelegt haben wir bereits gesagt, das ist ein Punkt ... kluge Köpfe gut rechnen können, BWL und so weiter.

00:33:36: Das ist der nächste Punkt.

00:33:37: Gött alles mit dazu kaufen, wenn ich das denke!

00:33:42: Wie hast du dich sichtbar gemacht?

00:33:43: Wie hast Du Dich auf dem Markt so präsentiert... ...und sichtba gemacht dass die Leute, dass Du einen Wiedererkennungswert hast,... ...dass die Leute auf dich zu kommen und... ...du nicht den Kunden sagen wir mal hinterherrenn musst.

00:33:59: Dann hat sich das vielleicht auch mal gekippt.

00:34:02: Also beim Friedhof ist es einfach.

00:34:05: Naja!

00:34:05: Das müssen wir jetzt nicht noch... Also so einfach auch nicht, also der gibt's auch andere.

00:34:10: Fünfzig Prozent mag ein Bruch.

00:34:12: Genau aber ich meine vom Wettbewerb her, also vom Kundenzulauf her, so wollte ich sagen.

00:34:16: Genau, gestorben wird immer ne?

00:34:17: Gestorben werden immer genau.

00:34:21: Da gibts auf witzige Sprüche bei uns und da kaufen sie jetzt, sterben sie später.

00:34:27: Das ist aber normal.

00:34:28: Steinmetze und Bestatter haben ein Friedrichsgärtner, die haben einfach den schwersten Stomor, denn ansonsten kann man den Job nicht machen.

00:34:33: Sowieso!

00:34:33: Und als Handwerker auch noch

00:34:34: mal?

00:34:35: Genau.

00:34:36: Aber ich weiß was du meintest gerade.

00:34:40: Es sind ja immer unterschiedliche Zeiten.

00:34:42: also ich kann jetzt gar nicht aus den Generationen und Thema Sichtbarkeit irgendwie herausgehen weil das mit heutigen Maßstäben überhaupt nicht vergleichbar

00:34:51: ist.

00:34:54: Bei meinem Großvater muss ich einfach mal passen.

00:34:56: Der hat einfach wahrscheinlich gearbeitet und wenn Arbeit da war, haben sie es gemacht.

00:35:02: Bei meinen Vater war's eigentlich genauso.

00:35:04: Wir haben nämlich die Situation... wir haben Mensch gehabt der leistungsfähig war.

00:35:10: Wir hatten einen Arbeitgebermarkt gehabt.

00:35:13: das heißt also Leistung war gefordert ansonsten warst du austauschbar.

00:35:20: Es war einfach die Situation da und die Notwendigkeit da, dass saniert werden musste.

00:35:25: Das heißt also mein Vater ist ja nicht in einen Marktsegment eingestiegen wo nichts los war sondern es war ein Bedarf da.

00:35:33: also musste der Bedarf gedeckt werden.

00:35:37: Das ist heute alles anders erstmal im Arbeitnehmermarkt.

00:35:43: Wir haben Käufermarkt wir haben tatsächlich wenig notwendigkeiten Auch wenn wir jetzt über Themen reden könnten wie Sanierung und so weiter, Wohnungsbau.

00:35:54: Ja das ist alles ein Thema aber es ist... Wir reden ja hier über oder wir klagen ja hier auf einem sehr, sehr hohen Niveau.

00:36:03: Meistens zumindest also wenn da Brücken zusammenfallen das ist eine andere Thema.

00:36:06: Also das verstehe ich dann auch wieder nicht.

00:36:08: Da muss ja irgendeiner geschlafen haben.

00:36:09: Aber ansonsten sind wir glaube ich gar nicht so schlecht aufgestellt

00:36:13: noch.

00:36:13: Das heißt der Bedarf ist eigentlich ... anders geworden.

00:36:17: Ist keine Notwendigkeit mehr?

00:36:18: Und jetzt musst du halt zusehen, wie... ...du wahrgenommen wirst und ich habe... Ich hab erstaunlicherweise warum auch immer das Thema Netzwerken war für mich seit ich... ...sechzehn Jahre alt bin immer präsent also gar nicht und zwar gar nicht aus der Familie.

00:36:37: Mein Vater hat im Endeffekt nachher gesagt dass Netzwerke hatte er von mir gelernt Ich habe auch bestimmt nicht mit sechzehn angefangen, im Sinne von der Firma zu Netzwerken.

00:36:49: Ich bin nachher groß geworden in der Jugend von Rotary bei Rote Akt.

00:36:57: Habe dort angefangen Projekte zu machen und hab dann gemerkt wie ich über das Netzwerk halt die Wege einfacher wurden etc.

00:37:06: oder ich wusste wie ich ansprechen muss ... das Ganze auch pflege.

00:37:14: Das heißt also, dass ein Netzwerk halt nicht daraus besteht wie viel Klicks ich irgendwo habe oder... ...wieviel Follower oder was auch immer sondern, dass sich halt mit Leuten mich umgeben.

00:37:27: Ja was heißt muss?

00:37:28: Muss ich ja gar nicht aber mich umgebe... ...mit denen ich gerne etwas bewirken möchte oder die ich ansprechen darf wenn ich was bewirten möchte.

00:37:37: und das war der eine Punkt.

00:37:40: Also das ist ziemlich wichtig, dass die Leute relativ schnell verstehen wer du bist was du kannst oder wofür du stehst und was sie mit dir zusammen machen können in welcher Hinsicht auch immer.

00:37:52: Das hat sich natürlich dann nachher aus dem Sozialbereich irgendwo dann auch im beruflichen Sinne manifestiert.

00:38:00: Und der zweite Punkt ist natürlich... ... irgendwo auch relativ schnell allerdings mitgekriegt.

00:38:08: Ich war in der Beta-Version von OpenBC mit drin, also heute Xing... ... dieses Online-Präsentationen,... ... dass du online sichtbar wirst und ich habe es damals gesehen als eine Erweiterung meiner Wahrnehmung.

00:38:24: Und heute ist es ja tatsächlich so wenn du online nicht sichtbares existierst.

00:38:28: So sieht's aus.

00:38:29: Das ist ja etwas was... wo meine Mitarbeiter und meine Kollegen auch aus den Endungen heraus, ich habe nachher ganz meine Endung mit ins Internet gebracht usw.

00:38:40: dann hieß sich irgendwo mal Mr Facebook in irgendeinem Magazinbeitrag und solche Geschichten.

00:38:47: die haben mich da ... echt belächelt.

00:38:49: Also es gibt...

00:38:49: Ich wollte auch gerade sagen, du wirst da aber einige der wenigen die das so mit einem Selbstbewusstsein und einer ... ... Selbstverständlichkeit sagen.

00:38:56: Da gibt's grade im Handwerksegment also ganz schlimm.

00:39:02: Es kommen Leute auf mich zu haben, dass

00:39:04: das was macht.

00:39:07: Also es kamen wirklich Leute auf mich zu sagen, was machst du für einen Selbstdarsteller?

00:39:13: Und so weiter und sofort.

00:39:14: Das drehte sich ganz schnell!

00:39:16: Dann warst du auf einmal Best Practice Beispiel.

00:39:19: Die Handwerkskammer hat dann im Handwerkmagazin darüber berichtet usw.

00:39:27: Auch meine Mitarbeiter, die gesagt haben, das ist nix anderes zu tun... Heute kommen die Mitarbeiter an und sagen Gott sei Dank haben wir diese online Wahrnehmung.

00:39:38: Gott sei dank haben wir die Online Präsenz, diese Omnipräsenz auch in jede Richtung von dem was wir machen weil ich kommuniziere ja tatsächlich mehrere Standbeine an Möglichkeiten und

00:39:49: Podcast?

00:39:51: Ja Podcast zum Beispiel Lebe davon, das heißt also die Leute diese Wahrnehmung, die einfach da ist.

00:39:59: Dass da einer ist der sich auskennt, der alles bedienen kann in welche Richtung auch immer ich dieses Thema halt irgendwo brauche... ... das hat uns so coronamäßig zum Beispiel oder...

00:40:13: Wissen.

00:40:13: Wir sind wieder beim Thema Wissen, du brauchst dass die Menschen, die wissen haben über ihre Fachgebiete oder über andere Themen was auch immer.

00:40:21: Ja.

00:40:22: Wissen ist das begehrte Mittel des Tagesmittels.

00:40:25: Das muss ich sagen.

00:40:26: also da kann mir auch kaum einer etwas vormachen.

00:40:28: Also wir tauschen uns ja auch mit den führenden Köpfen in der Indus in unserer Industrie in unserem Bereich auch immer mal wieder aus und helfen uns auch gegenseitig.

00:40:38: Das heißt also, einer unserer Hauptdistribute in Deutschland wenn der mal eine Frage hat, der sagt Mensch ich habe keine Ahnung wo kriegt man das her?

00:40:45: Der fragt mich dann halt und genau so frage ich den Nächsten.

00:40:49: Also da gibt es wenige Köpfe die genauso viel wissen wahrscheinlich und dieses Wissen ist halt... Und dann ist es halt wichtig, dass du dann guckst wie krieg ich dieses Wissen aber auch ins Unternehmen rein.

00:40:59: Also natürlich freue ich mich meine Tür ist immer offen... ...aber da kommen halt auch acht mal am Tag jemand rein und sagt weißt du denn wo ich das herkriege?

00:41:07: Ist auch okay!

00:41:08: Aber mit jedem mal wo sie fragen gebe ich's ja auch weiter.

00:41:13: Das stimmt.

00:41:14: Also diese Sichtbarkeit ist wichtig und darauf nicht sitzen bleiben sondern sich weiterentwickeln so dass wir dann halt auch irgendwann gesagt haben wir brauchen online Shop um halt nochmal diese Informationen über einen anderen Vertriebsweg in die Breite zu geben.

00:41:32: Das ist total schwer, wie willst du Naturstein digital machen?

00:41:36: Kannst das

00:41:38: ja nicht

00:41:39: mal per Brief versenden!

00:41:41: Wir haben einfach gesagt wir machen es jetzt und siehe da dann hat sich auf einmal herauskristallisiert, dass wir einen Digitalisierer drin haben.

00:41:48: Du machst also ein Foto von deinem Büro hier und sagst ich möchte den Stein da rein haben.

00:41:52: Da haben wir sechshundert Steine in unserer Datenbank.

00:41:55: kannst du dir ausrufen oder kannst du ihn hier reinlegen?

00:41:57: Kannst du ihn nochmal anders herumdrehen oder kannst die noch mal in der Oberfläche anders bearbeitet dir angucken?

00:42:02: Und dann kannst du sagen oh das gefällt mir das!

00:42:05: Der Wolf ist netter den Kauder kauf ich jetzt.

00:42:09: Also ich sehe schon wir beide reden nochmal über meine Küchenplatte

00:42:14: Genen.

00:42:17: Gut, also lieber Stefan.

00:42:20: Ich danke dir von Herzen!

00:42:21: Jetzt hast du so einen kurzen Rundumschlag eben nochmal gegeben zum Thema Marketing wie ihr sichtbar seid, wie du sichtba geworden bist und auch wofür du da dich einsetzt.

00:42:34: Genau wie wichtig die das ist und welchen Erfolg du auch davon getragen hast und dass dich das auch trägt.

00:42:40: Und gleichzeitig also omnipräsent sagtest du.

00:42:44: es heißt also du gehst auf Events nach wie vor.

00:42:47: Rotaria ist angefangen und du bist immer noch auf Events, du bist ... ... immer noch live überall dabei.

00:42:51: ich seh dich ja auch irgendwie online dann.

00:42:53: Du bist Social Media Vertretender in den Online Shop.

00:42:57: also du sprichst mit vielen Menschen Austausch, Austausche, Austausch und genau das sind schon mal supergute Inhalte die hoffentlich auch anderen helfen.

00:43:08: sollte eine Selbstverständlichkeit sein dass es heutzutage so ist aber ... wie wir gerade schon festgestellt haben.

00:43:17: Ist das nicht so gegeben?

00:43:18: Nee, es stimmt nicht.

00:43:20: Genau!

00:43:21: Also auf jeden Fall birgt es eine Chance in sich ja?

00:43:23: Ja.

00:43:24: Gut also ich danke dir Stefan für diesen tollen Input.

00:43:29: Hast du noch ne Frage an mich?

00:43:31: Ich hab ganz viele Fragen an dich... Aber die klären wir alle

00:43:34: mal in der Engelgesprächten.

00:43:37: Ganz lieben Dank hat riesig Spaß gemacht wieder mal mit dir zu schnacken und jederzeit gerne wieder

00:43:44: Super cool.

00:43:45: Ich danke dir!

00:43:46: Bis dann, ciao!